Mal was Neues ausprobieren…

Seit 1986, mit Beendigung meiner Ausbildung, bin ich als Schauspieler unterwegs. Und vom ersten Tag an war mir klar, dass ich die Freiheit des selbständigen Arbeitens einer Festanstellung an einem Theater immer vorziehen würde. Ich habe es keinen Tag bereut und bin dankbar für die außergewöhnlich vielfältigen Einblicke die ich links und rechts der klassischen Bühnenarbeit machen durfte und musste. Seit einiger Zeit hat sich nun das Hessische Staatstheater Wiesbaden zu einem immer regelmäßigeren Arbeitsplatz für meine schauspielerischen Ambitionen entwickelt – immer frei, als Gast und immer sehr gerne. Nebenher liefen ja noch so viele weiterlesen…

Besuch bei den Tanten

Ziemlich genau zwei Jahre ist es her, dass ich Tante Martha und Tante Abby sowie meinen beiden Brüdern Siggi und Mortimer zuletzt mit einer Stippvisite überraschte. Gestern war es mal wieder soweit – „Arsen und Spitzenhäubchen“ im Staatstheater Wiesbaden. Einte tolle Komödie mit tollen Kollegen in einer tollen und sehr feinfühlig aktualisierten Inszenierung von Ulrike Arnold. Auch wenn es wieder nur ein sehr kurzfristiger Einspringer für einen erkrankten Kollegen war, hab ich mich schnell zu Hause gefühlt. Und mal wieder hat sich gezeigt, dass es in meinem Beruf wirklich nie langweilig wird. Gut, wirklich vorteilhaft weiterlesen…

Casino. Ein Political am Staatstheater Wiesbaden

Das war eine spannende Probenzeit. Ein Stück über die Skandale in der hessischen Landeshauptstadt. Texte, die geschrieben, recherchiert und geändert wurden, während die Proben bereits liefen. Spannende und teilweise irritierende Einblicke in die Zentren der städtischen Macht. Und die Herausforderung, eine nicht skandalisierende, fiktive, aber sehr eng an den realen Begebenheiten orientierte Produktion auf die Bühne zu stellen, die sich um die Frage bemüht „Was macht Macht mit Menschen?“ Es hat großen Spaß gemacht, in einem tollen Ensemble mit einer unglaublich konstruktiven und wertschätzenden Kritik (Clemens Bechtel) und mit durch und durch motivierten Mitmachern, vom weiterlesen…

WIESBADENER ERKLÄRUNG DER VIELEN

Zu einer freien, demokratischen Gesellschaft gehören Meinungs- und Pressefreiheit. Aber auch die Freiheit von Kunst und Kultur sind in einer Demokratie nicht verhandelbar. Denn nur in einer Gesellschaft, in der Kulturschaffende, Künstler*innen und Kreative frei sind, kann sich eine Gesellschaft weiterentwickeln. Kunst und Kultur setzen sich kritisch mit der Gesellschaft auseinander, fordern den Dialog, die Auseinandersetzung. Hier werden Visionen für die Zukunft entwickelt, Kritik an gesellschaftlichen Zuständen geübt. Dies kann Veränderungsprozesse initiieren und den gesellschaftlichen und politischen Diskurs begleiten. Demokratie ist ein stetiger Streit der Positionen und Meinungen. Sie gibt nicht nur Freiräume, sie fordert weiterlesen…

3-wöchiger Workshop „Von der Bühne zu Kamera“

In den Ferien schon was vor? Wie wär’s mit 3 Wochen Camera-Acting-Workshop, speziell für Bühnenschauspieler, inkl. 3-tägigem Dreh! Wär das was? Dann jetzt gleich zum Schnupperpreis zuschlagen! Wo liegen die Unterschiede zwischen der Arbeit auf der Bühne und vor der Kamera? Wie muss ich mich auf den Dreh vorbereiten? Was wird am Set von mir erwartet? Wie sind die Abläufe beim Dreh? Wie finde ich einen guten Umgang mit den ganzen technischen Besonderheiten, die mein Spiel beeinflussen? Diese und viele andere Themen behandelt unser 3-wöchiger Workshop „Von der Bühne vor die Kamera“, der sich ausschließlich weiterlesen…

Neue Fotos

Zeit für neue Fotos. Danke an Christine Tritschler für eine sehr entspannte, lustige Fotosession an einem sonnigen Frühlingstag. Ein paar weitere sind unter „Fotos“ zu finden.  

Unterrichtsangebot 2019

Neben meinen kleinen Gastspielen am Wiesbadener Theater steht 2019 für mich meine Arbeit in meinem art-up!-Studio im Vordergrund. Hier ein kleiner Überblick über mein Unterrichtsangebot: Rollenarbeit Du benötigst für ein Vorsprechen eine Rolle und suchst jemanden, mit dem du sie erarbeiten kannst? Als aktiver Schauspieler und als Schauspieldozent mit langjähriger Erfahrung kann ich dich dabei umfassend unterstützen. Egal, ob du mit gelerntem Text kommst oder dich noch nicht für eine Rolle entschieden hast: ich berate dich und setze dich in Szene, motiviert, konstruktiv und ehrlich. Wenn du interessiert bist, können wir gerne einen kostenlosen Kennenlern-Termin weiterlesen…

Märchen, Kurzgeschichten oder…

…gleich ein ganzes Hörbuch? Als Geburtstags- oder Weihnachtsgeschenk? Oder einfach so? Das wäre doch mal was wirklich persönliches. Wer Lust hat, mal selbst eine Geschichte einzusprechen und das Ergebnis mit nach Hause zu nehmen, kann sich gerne an mich wenden. In meinem kleinen, gemütlichen Studio können auch nichtprofessionelle Sprecher in ruhiger und entspannter Amtosphäre ihre ersten Schritte machen. Als langjähriger Dozent für Textgestaltung kann ich gerne den ein oder anderen Tipp geben – oder mich auf Wunsch dezent zurückhalten 😉 Ganz wie es gebraucht wird. Interesse? Ich freu mich auf eine Nachricht an mail@martin-plass.de

„Schade, dass…

sie eine Hure war“. So der letzte Satz in der gleichnamigen Produktion, gesprochen vom Kardinal. Ein reichlich lapidares Schlusswort für das, was in den vorangegangenen 2,5 Stunden an Mord und Totschlag über die Bühne gegangen ist. Wer wissen möchte, wer wen warum gemeuchelt hat, der kann sich ab morgen, 18.11. im Staatstheater Wiesbaden ein Bild davon machen. „Schade, dass sie eine Hure war“, von John Ford (nicht der mit den Autos, sondern der Zeitgenosse William Shakespeares). Regie Bernd Mottl, sehenswertes Bühnenbild, aufwendiges Kostüm (beides Friedrich Eggert), tolles Schauspieler-Ensemble nebst meiner Wenigkeit. Karten gibts hier: Staatstheater weiterlesen…

Zurück am Staatstheater

                Zugegeben, dieses Bild hat nur insofern mit der Produktion zu tun, als es im Anschnitt rechts das Textbuch zeigt, sowie den Kuchen, den ich beim Textlernen verzehrt habe. Aber besser als nix, oder? Die Proben zu „Schade, dass sie eine Hure war“ von John Ford am Theater Wiesbaden haben begonnen. Ich spiele dort den geschäftstüchtigen Onkel Donato, der das kleine Problem hat, seinen geistig eher minderbemittelten Neffen Bergetto unter die Haube zu bringen. Ein großartiges Ensemble, in dem ich hier mitspielen kann, ich habe mir gestern „Floh weiterlesen…